BauLustWandeln: MAXI-Rendite – Die Kreuzung Maximilianstraße im Fokus von Investoren
Eine ehemals evangelisch-lutherische Kirche wurde an eine Freikirche verkauft, die dazugehörigen Gemeindebauten abgebrochen.
Eine Busbahn- und U-Bahn-Überdachung ist obsolet, vielleicht findet dort Kunst eine neue Heimat.
Eine Kreuzung mit dem tosenden Verkehr von zwei wichtigen Verkehrsachsen, Maximilianstraße und Fürther Straße, ist seit einiger Zeit in den Fokus der Immobilienwirtschaft geraten. Sie hat ihr Gesicht immens gewandelt, und dieser Wandel geht weiter. Zum Besseren?
Immerhin zwei neuere Denkmäler halten nun die Stellung und erinnern an frühere Eigentümer und Funktionen: Die Epiphanias-Kirche und die postmoderne Überdachung des U-Bahneingangs gegenüber sind Zeitzeugen eines früheren Wandels zwischen 1960–1980, als die Rendite an dieser Stelle nicht im Vordergrund stand und eigenwillige Formen diesem Ort sein Gesicht gaben. Sperrige Formen, die nun erstaunlich in Bedrängnis geraten.
Termin: Freitag 23. Oktober 2026, 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr
Treffpunkt: U-Bahnhof Maximilianstraße
Leitung: Holger Meinhardt, Jonas Urbasik und Brigitte Sesselmann
Ephiphaniaskirche, 1968-70, Arch. Gerhard Grellmann, Würzburg. Foto: Brigitte Sesselmann
U-Bahn-Überdachung mit ehemaliger Sparkasse, 1979-81, Architekt: Albin Hennig, Nürnberg. Foto: © Brigitte Sesselmann