BauLust kontrovers: Grüne Wände für die Stadt
Fassadengrün für besseres Raumklima.
Diskussionsveranstaltung im Künstlerhaus.
Für eine klimaresiliente Stadt brauchen wir mehr Grün. Entsiegeln und Flächen begrünen, keine Bäume mehr fällen und zusätzliche pflanzen, jede Anstrengung ist wichtig in einer Stadt, die von 190 untersuchten Städten Deutschlands an vorletzter Stelle steht. Grüne Häuser wären gut, machen aber auch viel Arbeit, ist ein bekanntes Vorurteil. Wieviel Arbeit hängt aber auch von der Art der Bepflanzung von Dach und Wand ab. Wie es gelingen kann diskutieren wir anhand von Beispielen.
An der neuen Wendeschleife der Linie 7, Berliner Platz entsteht derzeit ein bewachsener ‚Grünling‘ mit Aufenthaltsraum und einer öffentlichen Toilette. Das Architekturbüro NOMAS aus Fürth hat sich bei einem kleinen Wettbewerb der VAG 2023 mit der Idee des vollständig bewachsenen Kleinhäuschens durchgesetzt und diese jetzt umgesetzt. Ulrich Wiese erläutert die Entwurfsidee und den steinigen Weg der Umsetzung. Wir fragen, ob es ein nachahmenswertes Beispiel ist und welche andere Lösungen es gibt, damit Wände auch dauerhaft das Auge erfreuen und das Raumklima verbessern können.
Datum: 20. April 2026, 19:00–21:00 Uhr
Ort: Künstlerhaus, Glasbau Deck 2; Königsstrasse 93
Impulsvortrag: Der Grünling am Berliner Platz, NOMAS architekten, Fürth Ulrich Wiese, Architekt
Moderation: Brigitte Sesselmann
Siehe auch:
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BauLust kontrovers: „Bäume in der Stadt“ (2)
Der Wert von Bäumen für die klimaresiliente Stadt,